GRAZ ZWEITAUSENDDREI Kulturhauptstadt Europas
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GIVE 2003: Europäische Volontäre im Rahmen des EFD in Graz

Graz 2003 hat sich ein Beispiel an Brügge 2002 genommen, und im Rahmen des EU Projektes "EFD - Europäischer Freiwilligen Dienst" 14 junge Menschen aus Kroatien, Slowenien, Serbien, Kosovo, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Italien eingeladen, als Volontäre bei "Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas" von Jänner bis Oktober 2003 mitzuarbeiten.

Die 14 Volontäre waren in den Projekten MINICOSMOS 03 (Kinderprogramm, Informationszentrale), access.all.areas (Jugendprojekt, Projektmanagement) und in der Marketing- und Presseabteilung beschäftigt. Die meisten jungen Menschen konnten sich rasch in das bestehende Team integrieren und trugen ihren Teil zum Erfolg von Graz 2003 bei. Die Volontäre (zwischen 21 und 24 Jahre alt) konnten für sich Erfahrungen aus dem Bereich des Kulturmanagements, der Teamarbeit und natürlich auch Sprachkenntnisse sammeln. Graz 2003 vermittelten sie einen weiteren Aspekt der europäischen Dimension und bereicherten das Team.

Zu Reibungen kam es vor allem dort, wo die Volontäre mit zu großen Erwartungen nach Graz gekommen waren: vor allem diejenigen, die sich erhofft hatten, am künstlerischen Prozess teilnehmen zu können, waren anfangs enttäuscht. Graz 2003 hatte zwar für den Bewerbungs- und Auswahlprozess Beschreibungen der Tätigkeiten ausgegeben, doch wurden diese offenbar manchmal missverstanden. Es würde sich empfehlen, im vorhinein detailliertere Beschreibungen der Tätigkeiten auszugeben, als Graz 2003 dies getan hat.

Der EFD ist ein Programm der GD Jugend bei der Europäischen Kommission und wird von dieser finanziell unterstützt. An eine Teilnahme am EFD Förderprogramm sind eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft, wie z. B. das Zurverfügungstellen von Unterkunft, Taschengeld und Sprachkursen, ein emotionales Mentoring der Volontäre und die grundsätzliche Möglichkeit für sie, außerschulische Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlernen, die ihnen in ihrem weiteren beruflichen Leben von Nutzen sein können. Die Förderung des Programms ist an die Einhaltung dieser Voraussetzungen geknüpft.

Die Umsetzung des Freiwilligenprojektes ist administrativ aufwendig - Graz 2003 hat sich zur Unterstützung zweier im Jugendbereich erfahrener Institutionen bedient:

Das Interkulturelle Zentrum (IZ) in Wien half Graz 2003 bei der Erstellung der Profile für die Volontäre und verfügte außerdem über eine ausgedehntes Netzwerk an Jugendorganisationen in den Programmländern, die als so genannte Sendeorganisationen Volontäre vermitteln können. Das IZ war weiters an der Auswahl der Volontäre aus den über 80 Bewerbungen beteiligt. Außerdem führte das IZ das so genannte "On Arrival Training" und das "Mid Term Training" durch, Maßnahmen, die den Volontären helfen sollen, die interkulturellen Erfahrungen ihres Aufenthalts zu verarbeiten.

LOGO Jugendmanagement GmbH in Graz wurde von Graz 2003 beauftragt, eine Mentorin für die Volontäre, die während des ganzen Jahres für die emotionalen Belange als Ansprechpartnerin fungierte, zur Verfügung zu stellen. LOGO unterstützte Graz 2003 außerdem bei der Organisation der Unterkünfte, der Sprachkurse und veranstaltete weiters Aktivitäten für die Volontäre in Graz außerhalb des Kulturhauptstadtprogramms.

Abschließend sei angemerkt, dass ein EFD Projekt zeit- und kostenaufwendig ist, sich jedoch im Gesamtkontext des Projekts "Europäische Kulturhauptstadt" als bereichernd erweist. Die Europäische Kommission, die eine Verbindung der beiden Projekte (EFD und Europäische Kulturhauptstadt) grundsätzlich sehr fördert, hat sich in der Abwicklung als sehr bürokratisch gezeigt.



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