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GRAZ 2003: ABSCHLUSSPRESSEKONFERENZ

Mit zwei Bürgermeistern und vier internationalen JournalistInnen bestritt Graz 2003 heute, am Dienstag dem 02. Dezember 2003, seine letzte Pressekonferenz. Schauplatz war die Insel in der Mur. Der Tenor der Veranstaltung: Graz ist nicht mehr, was es einmal war. Und das ist gut so - noch besser allerdings, wenn die Stadt hält, was sie 2003 versprochen hat.

Statements von Stingl und Nagl:

Vier Punkte umfasste das Statement des Altbürgermeisters und Graz 2003-Vorstandsvorsitzenden Alfred Stingl: Graz 2003 habe sich - erfolgreich - bemüht, die europäische Idee von der Kulturhauptstadt zu stärken. Graz 2003 habe - erfolgreich - versucht im Sinne einer positiven Stadtentwicklung zu wirken. Graz sei so zum Zielpunkt für die Europäische Region, in der die Stadt beheimatet ist geworden. Und: Die emotionale und intellektuelle Teilnahme der Grazerinnen und Grazer an den kulturellen Ereignissen sei das eigentliche Kapital für die Zukunft der Stadt.

Bürgermeister Siegfried Nagl resümierte: Graz habe als Kulturhauptstadt gezeigt, dass die europäische Idee nicht ohne ihre Verwirklichung auf kommunaler Ebene funktionieren könne. Das Kulturhauptstadt-Jahr habe in Graz zudem ein völlig neues Zusammenleben und Selbstbewusstsein gefördert. In seiner Danksagung verglich Nagl den Graz 2003-Intendanten Wolfgang Lorenz und sein Wirken mit einer Lupe, die - im europäischen Kontext - für eine Wahrnehmbarkeit der Grazer Qualitäten sorge, nach Innen gerichtet aber die Energie bündelnd zum zündenden Funken werden könne.


Statements internationaler Journalisten

Vier internationale JournalistInnen wurden eingeladen ihre Sicht der Kulturhauptstadt darzustellen. So prominente Schreibende wie Michael White vom Daily Telegraph (GB), Peter Exinger vom Sonntagsblick (Schweiz), Branimir Pofuk von Jutarnij List (Kroatien), Adriana Polveroni von La Republika (Italien) haben sich zu einem kurzen Statement bereit erklärt.

Gemeinsam war allen Wortspenden, dass die Schreibenden Graz und seine Kultur zuvor nicht gekannt oder nicht geschätzt hatten. Das hat sich durch das Kulturhauptstadtjahr geändert. Graz 2003 habe einen neuen, gegenwartsbezogenen Blick auf Österreichs Kultur freigelegt, so Michael White und Adriana Polveroni. Der kroatische Kulturjournalist Branimir Pofuk betonte: "Früher war Graz für Menschen in Zagreb eine Shopping Center. Heute ist es eine Stadt, in der man flanieren, Kaffee trinken und Kultur genießen will." Der irakische Exiljournalist Badal Ravo wünscht sich und der Stadt Graz, dass hier auch im Jahr 2004 viel Kultur zu erleben sein wird. Die Möglichkeit, Graz stärker mit dem Nahen Osten zu verbinden, sieht er allerdings nicht verwirklicht.

Die gesamte Abschlussbilanz von Graz 2003 finden sie >> hier <<



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