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Eine Schatzsuche und Entdeckungsreise zugleich
Auf den Spuren des Guten weitergehen
Literarische Blicke auf Graz

2003 wurde Graz in die Reihe "Europa erlesen" aufgenommen. Idee dieser erfolgreichen Reihe des Verlags Wieser ist das Lesbarmachen der Vielfältigkeit der Kulturen und Sprachen Europas. Ein wunderbarer Reisebegleiter oder -vorbereiter für Einheimische wie für Graz-BesucherInnen.

Durch seine geokulturelle Lage war Graz immer auch Brücke in andere Kulturräume - vornehmlich nach Südost-Europa. Die Stadt hat eine sehr wechselvolle, aber auch tragische Geschichte. So war sie über Jahrhunderte Bollwerk des Christentums gegen den Halbmond, aber auch des Katholizismus gegen den Protestantismus. Im Jahre 1600 brannten die lutherischen Bücher und Johannes Kepler wie viele andere mussten des Glaubens wegen die Stadt verlassen. Im 19. und 20. Jahrhundert mündet die Bollwerk-Politik in der "Abwehr" gegen den slawischen Südosten, im Nationalsozialismus in die Katastrophe. 1938 wird Graz der zweifelhafte Titel "Stadt der Volkserhebung" verliehen.
Nach 1945 beginnen die BewohnerInnen den schwierigen Neuaufbau. Lange Zeit war die Stadt kulturell gelähmt. Doch Ende der 50er-Jahre regt sich ein neuer Geist, junge KünstlerInnen brechen die geistige Starre auf, das Forum Stadtpark wird gegründet. Graz wird, auch mit Hilfe der Literaturzeitschrift "manuskripte", eines der großen Literaturzentren in Europa. Aber auch die Musik, die Fotografie, die Architektur erlangen Bedeutung - all dies mündet gebündelt in das Avantgarde-Festival "steirischer herbst".
Mit der Öffnung Europas steht Graz vor neuen Möglichkeiten und ist im Begriffe, diese auch zu nutzen - als "Friedensstadt", als "Stadt der Menschenrechte", als Stadt des "Weltkulturerbes" und als "Kulturhauptstadt Europas".
Aus diesem Anlass erschien "Graz" in der Reihe "Europa erlesen". Lesen in dem hübschen Bändchen, das Gedichte, Erzählungen oder auch Essays über Graz versammelt (u. a. mit Beiträgen von H. C. Artmann, Erich Fried, Inge Morath, Wolfgang Bauer, Friedrich Nietzsche, Robert Musil u. v. m.), ist wie ein Flanieren durch die Gassen und die Geschichte der Stadt.

Verlag: Wieser Verlag, Klagenfurt; Herausgeber: Markus Jaroschka, Gerhard Dienes unter Mitarbeit von Alfred Kolleritsch, Herbert Piwonka und Karin Jaroschka.

Eine Kooperation von Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas und dem Wieser Verlag, Klagenfurt.

Genre: Literatur
Typ: Publikationen

externe links:
http://www.wieser-verlag.com" Target="Neue Seite">http://www.wieser-verlag.com

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