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Genre:Kinder/Jugendliche


architektur on tour
Begegnungen von Lehrlingen und SchülerInnen mit zeitgenössischer Architektur in Graz

"architektur on tour" setzte sich aus zwei Teilbereichen zusammen: Einerseits aus dem Ergebnis des Workshops mit Lehrlingen der AVL List ihm Rahmen des steirischen herbst 2002 und andererseits aus einem Projekt der Hauptschule der Grazer Schulschwestern. Ausgangspunkt, Inspiration und Impulsgeber war in jedem Fall die Ausstellung "Latente Utopien". Die Ergebnisse beider Projekte wurden in einer Ausstellung präsentiert.

Heute entwickelt sich die Architektur mehr als je zuvor mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Architektur ist - vor allem auch durch ihren Dialog mit Mode, Ökologie, Politik und Kunst - zu einer der lebendigsten und aufregendsten Formen zeitgenössischer Kultur geworden. Im Gegensatz zu anderen Kunstformen ist Architektur Teil unseres Alltagslebens, neben formalen Aspekten muss Architektur auch eine praktische Rolle spielen.
Wie nehmen junge Menschen zeitgenössische Architektur in Graz wahr? Welche Ansprüche stellen sie an ein Gebäude? Was genau macht ein Architekt/eine Architektin? Was gehört dazu, ein Haus zu planen oder neu zu erfinden? Wie wird ein Raum erlebt? 16 Lehrlinge der AVL List GmbH haben sich in einem dreitägigen Workshop (21. bis 23. 11. 2002) mit diesen Fragen beschäftigt und mit Architektur und dem Entdecken unterschiedlichster Raumideen in Graz auseinander gesetzt.

Der Architektur und den Kunstwerken der nächsten und näheren Umgebung der Schule und der Kulturhauptstadt nachzuspüren, die Inhalte bildnerisch aufzubereiten und diese mit unterschiedlichen Ausdrucksmitteln umzusetzen, war Ziel des Projektes der Hauptschule der Grazer Schulschwestern in Eggenberg. Architekturvergleiche von Domenig und Huths Schulschwesternspeisesaal und der Pädagogischen Akademie in Eggenberg bis zum Kunsthaus und der Murinsel, sowie Gerhardt Moswitzers Altar- und Tabernakelgestaltung in der Kirche der Schulschwestern und der Kunstwerke im öffentlichen Raum (Autobahnobjekte, Peter Koglers Bahnhofsgestaltung, Josef Trattners Schaumstoffobjekte, Concrete Art, Installationen im Rahmen der Ausstellung "himmelschwer") boten viele Ansatzpunkte für eine sehr kreative Auseinandersetzung der SchülerInnen.
Die Palette der Möglichkeiten reichte vom Begreifen der vorhandenen Formen- und Materialsprache bis hin zu völlig frei erfundenen Kunst- und Architekturphantasien.
Freie Assoziationen in Richtung Naturstudium spielten dabei ebenso eine Rolle wie die völlige Verfremdung unter Berücksichtigung der Ausschnitt- und Standortwahl, was wiederum für die im Anschluss entstandenen Fototableaus eine notwendige Voraussetzung im Erarbeitungsprozess darstellte.
Die Collage eignete sich in diesem Zusammenhang wunderbar, das Kunsthaus, die Murinsel, den Uhrturm mit seinem Schatten usw. zu utopischen Wahrzeichen der Stadt Graz umzugestalten.

Projektleitung: Gerda Ridler (steirischer herbst), Lotte Hubmann (Hauptschule des Schulvereins der Grazer Schulschwestern in Eggenberg)

Datum:17.06.2003 - 04.07.2003
Ort: Landesmuseum Joanneum, Ecksaal




externe links:
http://www.architektour.steirischerbst.at
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