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Eine andere Fußballweltmeisterschaft
Sport und Integration
Sport gegen Ausgrenzung

Der Startschuss zur weltweiten Nutzung der positiven Kraft des Fußballsports: Die Fußballweltmeisterschaft Graz 2003 mit Obdachlosen aus aller Welt war für viele die erste Stufe auf dem Weg zurück. Unterstützt wurden die Global Players vom Internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP). Organisatoren in Graz: MEGAPHON und Team ON. Gewonnen hat schließlich in einem furiosen Finalspiel das österreichische Team, das sich ausschließlich aus schwarzafrikanischen Immigranten zusammensetzte.

Von 07. bis 13. Juli 2003 fand im Herzen der Altstadt der "Homeless World Cup" statt. Mit 20 Mannschaften aus Argentinien, Brasilien, USA, Dänemark, Südafrika, Russland, Australien, Schweiz, Rumänien, Schottland, England, Holland, Uruguay, Schweden, Spanien, Italien, Deutschland, Ungarn, der Slowakei und Österreich. Hinter der Veranstaltung stand das Internationale Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP). Ziel der Organisatoren (MEGAPHON, Team ON) war es, den globalen kulturellen Aspekt Fußball um den Aspekt der Re-Integration von Obdachlosen zu erweitern.
Die Weltmeisterschaft in Graz sollte als Startschuss zur weltweiten Nutzung der lebensverändernden Kraft des Fußballsports in der Obdachlosenarbeit fungieren. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, gesellschaftliche Ausgrenzung zu überwinden, als den Sport. Die Bewältigung eines konsequenten Trainingsprogramms ist für viele die erste Stufe auf dem Weg zurück. Diesem Umstand wurde auch in der begleitenden Medienarbeit breiter Raum eingeräumt. Graz 2003 zeigte, wie die "Globalisierung von unten" funktionieren könnte. Im Spiel wurden auch Verlierer der Leistungsgesellschaft wieder zu Gewinnern.
Gespielt wurde - wie zu Urzeiten des Fußballsports - auf der Straße. Das Publikum war von den Sportlern nur durch die Spielfeldumrandung getrennt. Die Mannschaften bestanden aus je vier Feldspielern und einem Tormann. Die einfachen Streetsoccer-Regeln garantierten täglich spannende Spiele am Hauptplatz und im Paradeishof.
Die Nachricht vom Vorhaben, die Weltmeisterschaft in Graz durchzuführen, wurde in der internationalen Straßenzeitungsszene euphorisch begrüßt. Mit der Veranstaltung ergab sich für den weltweiten Verbund eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Ob des großen Erfolges ist eine Fortsetzung im Jahr 2004 in Göteborg geplant.

Idee und Konzeption: International Network of Street Papers, Megaphon und Caritas

Artikel zum Projektstart

Ein Projekt in Zusammenarbeit von Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas und Megaphon, die Straßenzeitung der Caritas.

Genre: Lebensräume
Typ: Öffentlicher Raum
Datum: 07.07.2003 - 12.07.2003
Ort: Hauptplatz

externe links:
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http://www.megaphon.at" Target="Neue Seite">http://www.megaphon.at
http://www.caritas-graz.at" Target="Neue Seite">http://www.caritas-graz.at
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