GRAZ ZWEITAUSENDDREI Kulturhauptstadt Europas
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Besucherzahlen

Insgesamt hatten die 108 Projekte des Kulturhauptstadt-Programmes mit etwa 6.000 Einzelveranstaltungen 2.851.060 zählbare BesucherInnen. Besonders Veranstaltungen und Projekte, die von Beginn an als publikumswirksam eingeschätzt wurden, haben alle Erwartungen übertroffen - und dabei einige BesucherInnen-Rekorde gebrochen: So hatte die Ausstellung "Der Turmbau zu Babel" im Schloss Eggenberg 116.000 BesucherInnen, die Zeitgeschichte-Schau "Berg der Erinnerungen" 100.255. Aber auch bei so genannten "Minderheitenprogrammen" war die Sogwirkung der Kulturhauptstadt zu spüren: Im Rahmen des BürgerInnenbeteiligungsprojektes "17 Grazer Kulturbezirke" besuchten beispielsweise knapp 40.000 Menschen die Veranstaltungen. Hoch war auch die Frequenz im Rahmen der feministischen Netzwerkinitiative "WOMENT!", beim Kinderprojekt "MINICOSMOS 03" mit 25.195 BesucherInnen in der eigens eingerichteten Kinderzentrale oder bei diversen Veranstaltungen der 03-Jugendprojekte "project pop culture" (p.p.c.) und "access.all.areas" mit insgesamt rund 70.000 BesucherInnen, für die mit dem p.p.c. auch ein eigener Jugendtreffpunkt entstanden ist.
Auch die Bereiche Musik und szenische Kunst weisen hervorragende Auslastungen auf. So erreichte etwa die Konzertreihe "Ikonen des 20. Jahrhunderts" eine Auslastung von 80%. Die Aufführungen von Beat Furrers "Begehren" waren zu 104,56% ausgelastet. Die musikalischen Darbietungen bei "Psalm 2003" resümierten mit 81% Auslastung und das ungewöhnliche Theaterspektakel "Acconci an der Mur" mit 97%. Die szenische Kunst beim steirischen herbst brachte einen BesucherInnenansturm von 9.638 Aufführungsgästen und somit eine Auslastung von 94,75% ("insideout" 95%, "Theater der Wiederholungen" 93,13%, "Lost Highway" 108,79% und "Dry Clean Show" 82,09%).

. Besucher/Innenzahlen - Detailübersicht, Pdf-Datei (Stand 03. FEBRUAR 2004)



TOURISMUS
Die Nächtigungszahlen im Kulturhauptstadtjahr

In den ersten zehn Monaten des Kulturhauptstadtjahres, von Jänner bis Oktober 2003, konnte die Grazer Hotellerie 728.473 Nächtigungen verzeichnen.
Das sind 145.987 Übernachtungen mehr (+ 24,8%) als 2002 - dem bisherigen touristischen Rekordjahr.

Die entsprechenden statistischen Werte müssen auch im Kontext eines österreichischen Städtevergleichs gesehen werden: Während sich Graz von Jänner bis Oktober über den erwähnten Zuwachs freuen durfte, gab es in anderen Landeshauptstädten Zuwächse oder Rückgänge. So bilanziert nach zehn Monaten Wien mit + 2,4%, Salzburg mit + 2,2%, Linz mit + 0,7% und Innsbruck mit - 2,7%. Die Tabelle auf der nächsten Seite macht den Tourismuserfolg von Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas deutlich.

Am meisten Nächtigungen gab es im Oktober: Mit 84.120 Übernachtungen konnte auch hier der Rekord des Vorjahres (dem das Kalachakra-Treffen zugrunde lag) übertroffen werden. Den größten Zuwachs gab es in den Monaten Februar (+ 50%), Juli (+ 37,1%) und August (+ 34,6%).

Den größten Zuwachs an TouristÍnnen von Jänner bis Oktober 2003 gab es aus Slowenien (+ 87,5%, im August gab es aus unserem Nachbarland sogar ein plus von 378,1%), gefolgt von Deutschland (+ 48,9%), Frankreich (+ 28,7%) und Spanien (+ 25,6%). Übrigens: Auch Wien wurde in diesem Jahr neugierig auf die Kulturhauptstadt. Um 79,2% kamen heuer mehr TouristInnen aus dem "schönsten Vorort von Graz".

Der Zuwachs an TagesbesucherInnen in Graz liegt sogar noch deutlicher über dem Nächtigungsplus. Schätzungen der Tourismusorganisationen gehen davon aus, dass sich dieses Segment mehr als verdoppelt hat. Dies lässt sich aus Indikatoren wie den gebuchten Fremdenführungen (plus 111%), den Frequenzsteigerungen an den Informationsstellen von Graz 2003 und Graz Tourismus gemeinsam (über 110% Gesamtzuwachs) ableiten.


. Marktveränderungen IM STÄDTEVERGLEICH (Pdf-Datei)


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. Relative Marktzuwächse nach Herkunftsmärkten (Pdf-Datei)



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