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Genre: Wissenschaft/Religion

Freilegung einer verschütteten Geschichte
Die Entdeckung der Toleranz
Ein Forschungsauftrag aus der Menschenrechtsstadt Graz

Feldherren, Fürsten, Kriege und Eroberungen sind das Thema des klassischen Geschichtsunterrichts. War das alles? Immer gab es auch Widersprüche gegen Krieg, Folter, Menschenverachtung und Intoleranz. Die verschüttete Geschichte europäischer Toleranz muss erst wieder entdeckt werden. Graz 2003 gab dazu ein einzigartiges Werk in Auftrag.

Eine umfassende Dokumentation der mühsamen Wege zum zentralen Wert europäischer Kultur fehlte bisher; unter der Leitung des Salzburger Philosophen und Rektors der dortigen Universität Heinrich Schmidinger, wurde nun die europäische Geschichte vom Mittelalter bis zur Aufklärung nach Texten durchforstet, die die Kontinuität einer europäischen Toleranzgeschichte belegen. Das Buch "Wege zur Toleranz. Geschichte einer europäischen Idee in Quellen" erschien im Herbst 2002 in der Wissenschaftlichen Buchgemeinschaft.
Die langsame Durchsetzung der Toleranzidee lässt sich nachweisen, auch wenn ihre Vertreter oft wie die Rufer in der Wüste tätig waren. Die Stadt Graz wurde 2003 ihrem Anspruch als Erste Europäische Menschenrechtsstadt unter anderem durch den Forschungsauftrag gerecht, der zu diesem Buch führte: eine Anthologie der Toleranz, die weit über das Jahr der Kulturhauptstadt hinaus verwendbar bleibt. Manche Texte wurden zum ersten Mal publiziert, andere sind noch nie zuvor in modernem Deutsch erschienen.
Das Toleranzbuch war nicht einziger Bestandteil des Projektes. Im Juli 2003 fand in Graz eine große interreligiöse Konferenz statt ("Projekt: Interreligiöses Europa"); einer der Abende dieser Konferenz mündete in eine "Lange Nacht der Toleranz" mit Musik und Lesungen aus dem Toleranzbuch. Schauplatz dieser eindruckvollen Inszenierung war die Grazer Kirche St. Andrä.


Artikel zur Langen Nacht der Toleranz

Publikation: "Wege zur Toleranz" Hrsg. von Heinrich Schmidinger; Redaktion: Dorit Wolf-Schwarz

Die Lange Nacht der Toleranz:
Idee und Konzeption: Peter Pawlowsky, Harald Baloch, Mario Höber
Organisation und Durchführung: Mario Höber

Ein Projekt von Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas.

Ort:St. Andrä









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