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Genre: Literatur


Das Literaturhaus
Ein Ort der Begegnung - nicht nur mit Literatur

Graz verdient seinen Namen als Literaturhauptstadt von überregionalem Rang. Was aber lange fehlte, war ein Ort der konsequenten Verdichtung und Vernetzung der zahlreichen Initiativen. Ein Ort, dessen einladende Atmosphäre Lust auf Literatur macht. Im Jahr 2003 wurde dieser Ort etabliert.

Institutionen wie das Forum Stadtpark oder der Literaturverlag Droschl, Zeitschriften wie "manuskripte" oder "Lichtungen", "perspektive" oder "Sterz" stehen für eine Tradition, die die Literaturstadt Graz seit Jahrzehnten prägt. Das Literaturhaus Graz eröffnet die Möglichkeit, diese Tradition weiterzuführen und gleichzeitig den Blick auf das internationale Literaturgeschehen zu richten. Betrieben vom "Franz Nabl Institut für Literaturforschung" der Universität Graz, verknüpft es literarische Praxis, Literaturdokumentation und Literaturforschung, schlägt aber vor allem attraktive Brücken zwischen Literatur und Öffentlichkeit.
Das Haus verfügt über Veranstaltungs- und Ausstellungsräume, eine Bibliothek sowie ein urbanes Bar-Restaurant. Eine moderne Speicherbox steht für Vor- und Nachlässe bedeutender steirischer AutorInnen bereit. Und das Haus selbst ist in seiner profilierten architektonischen Inszenierung durch Florian Riegler und Roger Riewe ein Erlebnis für sich.
Die erste programmatische Eigenproduktion des Literaturhauses war die Ausstellung "Orkus. Im Schattenreich der Zeichen" zum Werk Gerhard Roths. Roth, Verfasser der "Archive des Schweigens" und unermüdlicher Rufer in den Wüsten des Vergessens und Verdrängens, führt mit seinem an der Odyssee orientierten Zyklus "Orkus" in die Unterwelt des eigenen wie des kollektiven Unbewussten. Das Schattenreich der Toten wird darin zum Reich der Zeichen für die Lebenden. In der Ausstellung wurden in sechs Schauräumen die sechs Reise- und Kriminalromane des Zyklus präsentiert, wobei Textauslegung und Exponate aus dem Vorlass in komplexen Raumkonzepten wechselseitig aufeinander Bezug nahmen. Im Jänner 2004 wurde die Ausstellung vom Literaturhaus Wien übernommen.Darüber hinaus war das Literaturhaus im Jahr 2003 Ort zahlreicher Veranstaltungen: Installationen zu wichtigen AutorInnen der österreichischen Nachkriegsliteratur - Elfriede Jelinek, Peter Handke, Thomas Bernhard, Gert Jonke, Werner Schwab - setzten diese auf neue Art und Weise in Szene, grenzgängerische Projekte wie etwa der Quer-Sampler, ein Projekt von Wolfgang Pollanz, in dessen Rahmen österreichische Bands und MusikerInnen Texte österreichischer AutorInnen vertonten, wurden präsentiert und im November fand im Literaturhaus die erste Kinderbuchmesse "Bookolino" statt.

Ort:Literaturhaus, Elisabethstraße 30





externe links:
http://www.literaturhaus-graz.at




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